Das ist mal ein schöner Kontrast zu den letzten paar Tagen und Wochen.
Die Arbeit an der FH hat mich vollkommen für sich beansprucht und ich habe mich darauf eingelassen. Die kleinen Motoren sind am Rödeln. Sie laufen sehr gut, nur wissen sie noch nicht ganz, wohin. Aber auch das ist mal ein schöner Kontrast.
Lange habe ich kein einziges Wort gepostet. Das war mein eigener Fehler.
Als ich meiner letzten Senfschleuder den Titel "... denn nie wär ohne Abschied Wiedersehen erdacht" gegeben hatte, habe ich vergessen, dass ich diesen Satz immer wieder als Allererstes lesen würde, sobald ich die Seite anklicke.
Gefolgt von dem panischen Klick auf den ZURÜCK oder SCHLIEßEN Button, hat es mir immer wieder einen Blitz durch meine Eingeweide fahren lassen.
Taipei ist vorbei und das tut weh.
Ich weiß, dass mein Kopf die meiste Zeit anwesend ist, aber das halbe Herz hat eine Kette von Widerhaken verschluckt und spuckt sie nicht mehr aus.
Das muss sich ändern. Ich hol das Ding da raus. Deswegen besaufe ich mich gerade mit süßer, süffiger Arbeit.
Welt, geh weg, ich komme!
Man darf gespannt sein, ob das Prinzip greift.
Es gibt Vieles, Unmengen an Neuentdeckungen, faszinierende Bilder, Videos, Installationen, Wasauchimmers. Aber dazu haben wir später noch Zeit. Viel mehr hat ein alter Bekannter meine Aufmerksamkeit auf sich zurückgezogen:
ParkeHarrison
ein Künstlerpaar, Robert und Shana.
Schon vor Jahren bin ich durch eine Ausstellung auf PH aufmerksam geworden. Eine Freundin hat von eben dieser ein Buch geschenkt bekommen und sich die Mühe gemacht, jedes einzelne Bild für mich einzuscannen und auf CD zu brennen. ein Künstlerpaar, Robert und Shana.
Foto Installationen, Welten von der unseren entfernt, absolut dabei, erschreckend einsam und unbegreiflich leise.
Susanne... Danke!
Die damalige Fotoreihe hieß

Manchmal stöber ich ein wenig und schaue, was es Neues gibt. Es gibt fast nie Neues.
Eine Reihe toppt meiner Meinung nach aber noch den Architektenbruder, den kleinen Prinzen:




Ich weiß nie, ob ich lachen oder weinen, durchatmen oder innehalten soll. Tanzen oder still stehen? Zuhören oder brüllen? Was auch immer ich tun würde, ich hätte nichts davon. Das sind die seltenen Bilder, die mich fassungslos machen.
Schaut Euch mal den Link an, vielleicht gefallen Euch die Bilder auch ein wenig.
Und weil mir gerade danach ist, lasse ich Euch an dem Lied teilhaben, das mir hier just in diesem Moment entgegenweht: MODEST MOUSE mit WHALE SONG
"Whale Song" for Modest Mouse from Bent Image Lab on Vimeo.
Einen wunderschönen ersten Advent!
Alles Liebe,
Annett
Alles Liebe,
Annett
















